In manchen Dörfern erzählen geschnitzte Gesichter an Fassaden jahrzehntelange Übung. Frag nach Werkzeugen, Hobeleisen, alten Schablonen und neuen Entwürfen. In Holzschulen, Gemeinschaftswerkstätten und kleinen Ateliers darfst du oft zusehen, wie aus Brettern Figuren entstehen, wie Oberflächen atmen und Hände geduldig Kanten runden.
In kühlen Werkstätten drehen Scheiben, Glasuren reifen in stillen Regalen. Märkte zeigen Becher mit Fingerabdrücken, Teller mit Berglinien, Krüge mit Aschebrand. Bitte um Hinweise zur Pflege, frage nach regionalem Ton, und nimm dir Zeit, Unterschiede zwischen Salzbrand, Steinzeug und Porzellan wirklich zu fühlen.
Zwischen Webstühlen klappern Rhythmen, die wie Herzschläge klingen. Schau auf Kanten, Bindungen, Saumabschlüsse und die Herkunft der Fasern. Manche Werkstätten färben mit Pflanzen, andere walken robusten Loden. Wenn du verstehst, was dahinter steckt, trägst du deine neue Lieblingsjacke mit Geschichten statt bloßer Etiketten.
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